Familienpaten

 

Ausgangssituation

Das Angebot richtet sich an Familien, die nicht auf Unterstützungsnetzwerke von Verwandten, Nachbarn und Freunden zurückgreifen können. Diese Familien verfügen über kein tragfähiges soziales Netz.
Das vorhandene Potential von freiwilligen Engagement wird mit hauptamtlichen Engagement auf vorbildliche Weise verbunden.

Ziel

Durch das Bürgerschaftliche Engagement wird ein niedrigschwelliges Begleitungs- und Unterstützungsangebot für Familien eingerichtet. Das Angebot richtet sich an Familien mit Unterstützungsbedarf und ehrenamtliche Paten. Diese werden zusammengeführt und begleitet.

Bedarf

Es gibt immer Zeiten, in denen Familien durch unvorhergesehene Situationen, Hilfe durch Erfahrene benötigen. Familien sind komplex, neben Organisationstalent ist auch eine hohe Flexibilität erforderlich, Schwierigkeiten können auch durch eine fehlende Entlastung und Unterstützung entstehen.
Das beginnt bei der Haushaltsführung, Auszeiten finden, Einkaufen ohne Kinder oder einfach Kultur- und Weiterbildungsangebote wahrnehmen.

Nutzen

Gesellschaftlich

  • Familien über schwierige Zeiten unbürokratisch hinweghelfen
  • Problembewältigung erlernen
  • Aufbau von nachbarschatlichen (Ortsteile) Netzwerken
  • Generationenübergreifende Partnerschaft zur wechselseitigen Stütze

Familien

  • Familien erhalten unbürokratisch Hilfe und Unterstützung, z. B. Geburt, Zwillinge, Zuzug, Einschulung
  • Hilfe zur Selbsthilfe

Paten

  • Erfahrung weitergeben
  • wechselseitige, zeitbegrenzte Beziehungen

Umsetzung

Verantwortlich/Initiator         

Bündnis für Familie Stadt Ansbach (Öffentlichkeitsarbeit, Verntzung)
Sonnenzeit Freiwilligenagentur (Projektsteuerung, Vermittlung der Paten und Familien)
Katholischer Deutscher Frauenbund Zweigverein Ansbach (schnittstelle zum Modellprojekt des STMAS)

Kooperationspartner Amt für Familie, Jugend, Senioren und Integration (KOKI, SPH)

Zielgruppen

Familien Familien mit Kleinkindern bis etwa Grundschulalter, Familien in Absprache mit KOKI und der Sozialpädagogischen Familienhilfe
Familienpaten                        Erfahrene Freiwillige werden geschult und begleitet. Die Paten können regelmäßige moderierte Erfahrungstreffen durch Hauptamtliche besuchen.

Durchführung

 
Ausbildung Die Familienpaten können durch die Zusammenarbeit mit den verschiedenen Netzwerkpartner professionell und den örtlichen Gegebenheiten entsprechend ausgebildet und regelmäßig geschult werden. Gleichzeitig lernen die Familienpaten die einschlägigen Beratungsstellen und ihr Aufgabenspektrum kennen.
Gewinnung von Freiwilligen Gemeinsame Öffentlichkeitsarbeit von Bündnis für Familie, die Freiwilligenagentur und den Katholischen Deutschen Frauenbund Ansbach.
Gewinnung von Familien Hier sind sowohl die Fachdienste, als auch das Bündnis für Familie Ansprechpartner.
Vermittlung und Begleitung Beide Partner, also sowohl die Familie, als auch der/die Familienpartner werden mit Hilfe der Freiwilligenagentur zusammengeführt. Sie übernimmt die Erfassung, Vermittlung und Koordination der Familienpaten. Durch die Hauptamtlichkeit der Freiwilligenagentur kann diese auch kurzfristig beratend oder begleitend zur Seite stehen. Bei tiefgreifenden Problemen können die jeweiligen Netzwerkpartner über die Freiwilligenagentur kontaktiert werden.
Ausbildung Eine Grundausbildung ist zwingend erforderlich, danach bilden verschiedene Bausteine die Grundlage für weitere Schulungen. Daneben wird regelmäßig ein moderierter Erfahrungsaustausch für die Familienpaten angeboten.


Kooperationspartner Familienpaten

Kooperationspartner

  • Amt für Jugend, Familie, Senioren und Integration Stadt Ansbach
  • KoKi Koordinationsstelle "Frühe Kindheit"
  • Eltern-, Jugend- und Erziehungsberatungsstelle Stadt und Landkreis Ansbach
  • Beratungsstellen für Schwangerschaftsfragen Caritas, Diakonie und Gesundheitsamt
  • Arbeiterwohlfahrt, Schuldnerberatung
  • Kinder-, Jugend- und Familienhilfe Kastanienhof
  • Frühförderstelle Ansbach, SVE